Pendler-Rad-Route in Konz fertiggestellt
Raus aus dem Auto, rauf aufs Rad! „Die Pendler-Rad-Route in Konz kann ab sofort offiziell genutzt werden“, freut sich Bürgermeister Guido Wacht. „Mit der neuen Strecke soll das Fahrradfahren für berufstätige Pendler und Alltagsfahrer sicherer und attraktiver werden.“

Die fahrradfreundliche Route verläuft im Konzer Stadtgebiet auf rund 5 Kilometern. Auf einer Strecke von 2,2 Kilometern wurden Fahrradstraßen eingerichtet. Zusätzlich wurde der Moselradweg auf rund 1,3 Kilometern auf Vordermann gebracht. Auf den übrigen Kilometern wurden u.a. Markierungen entsprechend angepasst. Letzte ergänzende Markierungsarbeiten finden in den kommenden Wochen statt.
Die Pendler-Rad-Route verläuft vom Bahnhof Konz zunächst über die Bahnhofstraße, die Konstantinstraße und ein kurzes Stück über die Grana- und Karthäuser Straße. Sie führt dann über den Parallelweg und die Albanstraße. Hinter dem Kloster geht es über die Merzlicher Straße zum Moselradweg.
Der Verlauf der Pendler-Rad-Route ist in folgender Karte dargestellt:

„Ziel war es, mit der Route innerstädtisch so viele Menschen wie möglich abzuholen“, erklärt Bürgermeister Guido Wacht. „Gleichzeitig sollte es eine für Fahrradfahrer sichere Strecke sein, aber auch der Autoverkehr sollte nicht zu stark eingeschränkt werden.“
Damit dies alles gelingt, wurden für die Pendler-Rad-Route Straßen gewählt, die wenig Störelemente wie Fahrbahneinengungen haben und auch möglichst keine Hauptverkehrsrouten sind. Der Parallelweg und auch Teile der Konstantin- und Bahnhofsstraße wurden zu Fahrradstraßen, d.h. dass Radfahrer dort Vorrang vor dem motorisierten Verkehr haben.
Das Projekt wurde gemeinsam mit anderen Radwegemaßnahmen mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Als Ganzes führt die Route nach Fertigstellung aller Teilabschnitte von Konz über Trier bis nach Schweich.

Zusätzlich zur Verwirklichung der Pendler-Rad-Route wurde auf dem Moselradweg im Bereich Karthaus eine „Intelligente Beleuchtung“ installiert. Im Gegensatz zu herkömmlicher Dauerbeleuchtung werden bei diesem System die Lampen nur dann aktiviert, wenn sich Radfahrende oder Fußgänger im entsprechenden Streckenabschnitt befinden. Das senkt den Stromverbrauch und verringert die Lichtverschmutzung. Diese Maßnahme wird ebenfalls vom Bund bezuschusst sowie vom Netzbetreiber Westnetz mit 50.000 Euro unterstützt.

