Leben in Konz

Stadt und Verbandsgemeinde Konz

Wenn die Sirene ertönt, ist Aufmerksamkeit gefragt

Wenn die Sirene ertönt, ist Aufmerksamkeit gefragt

Rund 30 existierende Sirenen in der VG Konz werden in den kommenden Wochen umgerüstet. Mit neuen sogenannten Sirenen-Steuer-Empfängern wird es möglich, dass sie in Zukunft den Ton zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfall absetzen können.

Bisher konnten die Sirenen in der Verbandgemeinde nur genutzt werden, um Feuerwehren zu alarmieren. Nach der Starkregenkatastrophe im Ahrtal hatte das Land Rheinland-Pfalz dann beschlossen, dass die Sirenen im Land technisch aufgerüstet werden sollen, um dies zu ändern. Die Umsetzung verzögerte sich, weil das digitale Alarmierungsnetz im Bereich der Leitstelle Trier erst vollständig fertiggestellt werden musste. Nun kann die Nachrüstung erfolgen.

Mit der technischen Erweiterung wird es möglich, die Einwohnerinnen und Einwohner bei akuten Gefahren – etwa bei Hochwasser, größeren Bränden oder Schadstoffaustritten – schnell und weit hörbar zu warnen. Das Sirenensignal macht aufmerksam und fordert dazu auf, weitere Informationen über offizielle Kanäle einzuholen.

Gleichzeitig wird die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren umgestellt. Die Einsatzkräfte werden in Zukunft über digitale Funkmeldeempfänger alarmiert – leise, gezielt und ohne das öffentliche Sirenennetz. Ziel ist es, die Bedeutung der Sirene für die Bevölkerung wieder klar zu machen: Wenn sie ertönt, liegt eine konkrete Gefahrenlage vor.

Zusätzlich nutzen die Freiwilligen Feuerwehren weiterhin die mobilen Warnanlagen, die auf den Fahrzeugen flexibel installiert werden können.