Betriebszweig Wasser

Wasserversorgung in Konz

Betriebszweig Wasserversorgung


Ziel der Wasserversorgung ist es, den Bürgern sauberes und hygienisch einwandfreies Wasser in ausreichender Menge zu liefern. Bevor das Wasser den Endverbraucher erreicht, muss es ständig kontrolliert und untersucht werden. Hierbei wird die Qualität durch die Trinkwasserverordnung vorgegeben.

Für Sie als Wasserverbraucher empfehlen wir, insbesondere die angegebenen Härtegrade bei der Dosierung des Waschmittels zu beachten, da Sie hierdurch nicht nur Geld einsparen können, sondern einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie weitere Informationen über die Versorgungsgebiete, die Wasserversorgung Saar-Obermosel (WSO) und die Wasseranalysen.


  • Versorgungsgebiete



     Versorgungsgebiet 
    Versorgungsgebiet 

    Hochbehälter Wasserliesch
    Hochbehälter Mannebach
    StadtKonz – Zentral,
    StadtteileKonz – Kommlingen,Konz - Roscheid,

    Konz – Könen,Konz - Könen-Hödstatt,


    Konz - Krettnach,


    Konz - Niedermennig,


    Konz - Obermennig,


    Konz – Oberemmel,


    Konz – Filzen,


    Konz – Hamm,
    Ortsgemeinden 

    Kanzem,


    Nittel,


    Nittel – Köllig,


    Nittel – Rehlingen.

    Oberbillig,



    Onsdorf,


    Tawern,


    Tawern – Fellerich,

    Temmels,

    Wasserliesch,


    Wawern,

    Wellen,


    Wiltingen
    Das Wasserwerk Ruwer für: VG Ruwer 06500/91 820 1

    Ortsgemeinde Pellingen
  • Wasseranalysen

    Wasseranalysen des im Verbandsgemeindebereich Konz verteilten Trinkwassers

    Die nachfolgende Tabelle enthält die Werte, der Wässer aus den Zentralen Hochbehältern der Verbandsgemeindewerke Konz in Wasserliesch und der Wasserversorgung Saar-Obermosel (WSO) in Mannebach. Welche Werte für Ihren Wohnbereich gelten, ist in der Zuständigkeitsübersicht dargestellt.

    Die Wasseranalysen des Bereichs Konz-Löllberg müssen bei den Stadtwerken Trier (Telefon 0651/717-2601) angefordert, oder auf den Internetseiten der Stadtwerke Trier, Wasserwerk Irsch, eingesehen werden.

    Wie aus folgender Tabelle zu ersehen, werden die gesetzlich geforderten Grenzwerte bei weitem unterschritten. Für Sie als Wasserverbraucher empfehlen wir, insbesondere die angegebenen Härtegrade bei der Dosierung des Waschmittels zu beachten, da Sie hierdurch nicht nur Geld einsparen können, sondern einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

    Für weitere Fragen oder Informationen über weitere Untersuchungsergebnisse wenden Sie sich bitte an 
    Frau Dagmar Strack (Tel: 06501-83296; eMail: dagmar.strack@konz.de)


    Grenzwerte nach 
    TrinkwV 2001

    VG WERKE Konz

    Wasserwerk Ruwer
    für Pellingen




    Hochbehälter
    Wasserliesch

    Hochbehälter
    Mannebach

    Hochbehälter
    Holzerath

    ParameterEinheit
    MesswertMesswert
    pH-Wert
    6,5-9,58,117,52

    Gesamthärte

    °dH

    13
    13,6

    Härtebereich
     II  =  mittel
     II  =  mittel

    mmol

    2,42
    2,31

    ParameterEinheitmg/lMesswertMesswert
    Calcium(Ca)
    17,6
    51,8
    Magnesium(Mg)
    36,726,1
    Natrium(Na)2009,4
    5,7
    Kalium(K)

    4,82,4

    Eisen
    (Fe)
    0,2
    <0,005
    <0,005
    Quecksilber(Hg)
    0,1
    <0,1<0,1

    Nitrit(NO2)
    0,50
    n.n.
    n.n.

    Nitrat(NO3)50
    <2,5
    6,1

    Chlorid(Cl)250
    21
    12

    Sulfat(SO4)250
    68
    22
    Fluorid(F)
    1,50
    0,14
    0,16

    Pflanzenbehandlungs-
    mittel insges.

    0,0005n.n.n.n
    ParameterEinheit
    µS/cmMesswertMesswert

    Leitfähigkeit bei 20°C2500
    469430

    Leitfähigkeit bei 25°C2790
    523,4479

    Erläuterung der Härtebereiche: s. S. Infoblatt zu den Wasserhärtebezeichnungen

  • Wasserversorgung Saar-Obermosel

    Zum 01.01.2009 wurde die Wasserversorgung Saar-Obermosel gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts – WSO – gegründet. Die Gründung war Ergebnis eines langen Weges.

    Historie:

    In der Vergangenheit gab es im Raum Konz – Saarburg, 3 Wasserversorgungsunternehmen (Verbandsgemeindewerke Konz, Verbandsgemeindewerke Saarburg und Kreiswasserwerk Trier-Saarburg - KWW). Eine Untersuchung der GeKom (Tochterunternehmen des GStB RLP) ergab, dass viele Synergien geschaffen werden konnten, wenn andere Strukturen entwickelt würden. Die Ortsnetze mit den Hausanschlüssen des KWW gingen in die Zuständigkeit der jeweiligen Verbandsgemeindewerke (Wasserversorgung ist ureigene Aufgabe der Verbandsgemeinden gemäß Gemeindeordnung RLP) über. Da die Brunnen und die zentralen Aufbereitungsanlagen sowohl im Bereich der VGW Konz und VGW Saarburg liegen, konnten diese nicht einer der VGW zugeordnet werden. Aus diesem Grund wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) gegründet, die eben diese Anlagen betreibt.

    Aufgaben:

    Dementsprechend hat die WSO die Aufgaben Trinkwasser zu fördern und aufzubereiten. Eine Aufbereitung ist hinsichtlich des Gehaltes an Kohlensäure (Aggressivität des Wassers) notwendig.

    Um ihren Zweck erfüllen zu können, betreibt sie 3 Brunnen im Mannebachtal und 3 Brunnen im Wawerner Bruch. Sie bereitet das Trinkwasser im zentralen Hochbehälter Mannebach auf und verteilt es an die Übergabebehälter zu den beiden Verbandsgemeindewerken Konz und Saarburg.

    Die beiden Verbandsgemeindewerke liefern dann das Trinkwasser über ihre Ortsnetze zu den Abnehmern und erstellen die Entgeltabrechnungen.

    Ebenfalls liefert die WSO Trinkwasser nach Luxemburg, zum dortigen Wasserzweckverband SIDERE, der wiederum das Trinkwasser an verschiedene Luxemburger Gemeinden weiterleitet.

    Betriebsführung:

    Da die WSO kein eigenes Personal stellt, erfolgen die notwendigen Arbeiten durch die Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke Konz und Saarburg, die ihren Aufwand jeweils mit Rapport-Zettel erfassen und abrechnen. Der Vorstand der WSO besteht aus den Werkleitern der beiden Verbandsgemeindewerke.

    Weitere Entwicklung:

    Im Laufe des Jahres 2016 hat der Kreistag des Landkreises Trier-Saarburg seinen Ausstieg aus der WSO beschlossen. Damit ist der Weg frei für weitere Organisationuntersuchungen. Es wird zurzeit geprüft, ob weitere Synergien durch Übernahme weiterer Aufgaben im Bereich Wasserversorgung und auch Abwasserbeseitigung geschaffen werden können.