Ortsgemeinde Wellen

Verbandsgemeinde Konz

Wellen

Orstgemeinde Wellen

Der vom Bergbau geprägte Ort Wellen liegt rechts an der Mosel, zwischen Temmels und Nittel, gegenüber der luxemburgischen Stadt Grevenmacher. Seit Anfang der 60er Jahre befindet sich hier eine Staustufe und eine Verladeeinrichtung für die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ). 1920 entstand aufgrund der Werksiedlung ein neuer Gemeindeteil östlich des alten Dorfes mit Werksiedlung, Verwaltungs- und Gemeinschaftsbauten sowie der Direktorenvilla.

Im Jahre 874 wird Wellen als Wevelon sowie im frühen Mittelalter als Vualeheim erwähnt. Wellen war seit 1252 durch Stadtrechte mit Grevenmacher verbunden, die beide bis zur französischen Revolution zu Luxemburg gehörten.

Der alte Ort wurde durch den Bau der Eisenbahnlinie entlang der Mosel zerschnitten. 1878 erhielt Wellen seit der Eröffnung der Bahn einen eigenen Bahnhof.

Sehenswertes - u.a.

Wegekreuz am Radweg, Neugotische Filialkirche, Moselbrücke am Grenzübergang nach Luxemburg, alter Ortskern 


Wappenkunde (Heraldik)

Durch Wellenschnitt geteilt und oben von Blau und  Gold gespalten, vorn eine goldene Rebe, hinten ein schwarzer Hammer mit Schlägel gekreuzt, unten in Silber 2 blaue Wellenbalken.

Bis um 1800 gehörte Wellen in der Probstei Grevenmacher zum Herzogtum Luxemburg. Die historische landesherrliche Zugehörigkeit ist im unteren Schildteil durch die Farben Blau und Silber symbolisiert.

Bestimmender Wirtschaftsfaktor ist im ersten Feld für den Weinbau eine goldene Rebe aufgenommen. Für den Ortsnamen "Wellen" sind als redendes Symbol zwei blaue "Wellenbalken" im unteren Schildteil wiedergegeben.


Öffentliche Einrichtungen

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KiTa Wellen

in Wellen

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Grundschule St. Marien

in Nittel

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